ORGANISATION
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland ist der Zusammenschluss
von
über 200 Unternehmen der chemischen Industrie im Rheinland
mit zusam-
men 80.000 Beschäftigten. Er vertritt seine Mitgliedsunternehmen
in allen tarif-, arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, unterstützt
ihre Personalarbeit durch Beratung und aktuelle Informationen und
setzt sich für ihre sozialpolitischen Anliegen auch gegenüber
der Öffentlichkeit, der Politik und den Medien ein.
Mitglieder:
Die Struktur der Mitgliedsunternehmen des Verbandes ist sehr vielfältig.
Weltweit tätige Konzerne und Großunternehmen sind ebenso
vertreten
wie mittelständische Betriebe und Familienunternehmen.

Die Mitgliedsbetriebe decken die gesamte Branchenpalette der chemischen
Industrie ab. Mit Schwerpunkt auf der Grundstoffchemie bietet das
Rheinland
die gesamte Bandbreite der chemischen Industrie. So werden beispielsweise
Kunststoffe, pharmazeutische Erzeugnisse, Pflegeartikel, Kautschukprodukte,
Lacke oder Farben entwickelt und produziert. Darüber hinaus
zählt eine Reihe
von industrienahen Dienstleistungsunternehmen zu den Mitgliedern
von
Chemie Rheinland.

Vorstand
Der heterogenen Mitgliederstruktur trägt der Verband Rechnung,
in dem im
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>>
Vorstand
Repräsentanten von großen
Konzernen und mittelständischen Familienunternehmen aus verschiedenen
Branchen vertreten sind.
Geschäftsstellen
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland, der im Jahr 2005 durch
die
Fusion der Chemieverbände in Köln und Düsseldorf
entstanden ist,
unterhält Geschäftsstellen in >>
Düsseldorf und Köln.
Verbände
Durch die Mitgliedschaft von Chemie Rheinland im
>> Bundesarbeitgeberverband der Chemischen Industrie
ist gewährleistet, dass die tarifpolitischen Interessen der
Mitgliedsunternehmen auf Bundesebene effektiv vertreten
werden. Chemie Rheinland ist auch Mitglied der
>> Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände
NRW und der
>> Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände,
die überfachlich
die arbeits- und sozialpolitischen Belange der Mitgliedsunternehmen
auf Landes- bzw. Bundesebene wahrnehmen. In Europa werden die
Interessen der Mitglieder von der European Chemical Employer Group
(ECEG) und der >>
UNICE vertreten.
Den Austausch mit den Entscheidungsträgern der regionalen
Politik und Verwaltung pflegt Chemie Rheinland in den Zusammenschlüssen
der
>> Unternehmerschaft Düsseldorf und >>
ARBEITGEBER KÖLN. Dabei nimmt Chemie Rheinland in Abstimmung
mit dem >>
Verband der Chemischen Industrie auch zu wirtschafts- und umweltpolitischen
Fragen Stellung.
AUFGABEN
Die Region von Düsseldorf über Köln bis Bonn ist
eine der führenden Chemiestandorte in Europa. Die Unternehmen
der chemischen Industrie zählen zu den größten Arbeitgebern
in der Region. In diesem Umfeld ist es die zentrale Aufgabe des
Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland, die gemeinsamen Belange seiner
Mitgliedsunternehmen auf tarif- und sozialpolitischen sowie arbeitsrechtlichen
Gebieten wahrzunehmen.
Tarifpolitik
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland begleitet mit seiner
>> Tarifpolitik den Strukturwandel in der chemischen
Industrie. Ziel ist es, durch innovative Regelungen die Wettbewerbsfähigkeit
der Unternehmen und damit die Arbeitsplätze der chemischen
Industrie zu erhalten. Die Chemie-Tarifvertragsparteien haben frühzeitig
eine Neuorientierung ihrer Tarifpolitik eingeleitet und für
die Unternehmen zahlreiche Flexibilisierungsmöglichkeiten,
Öffnungen und Entlastungen in den Flächentarifverträgen
geschaffen.
Bei den Tarifverhandlungen werden die Standpunkte der Mitgliedsunternehmen
im Vorfeld vom Arbeitgeberverband Chemie Rheinland ermittelt, gebündelt
und wirkungsvoll zur Geltung gebracht. Nach einem Tarifabschluss
macht der Verband die maßgeblichen Entscheidungen transparent
und unterstützt die Unternehmen bei der Umsetzung der tariflichen
Regelungen und der Nutzung der tarifvertraglichen Öffnungsklauseln.
Sozialpolitik
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland tritt für gesetzliche
Rahmenbedingungen ein, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
fördern. Durch die Mitgliedschaft von Chemie Rheinland in überregionalen
Verbänden wird sichergestellt, dass die Interessen
der Mitgliedsunternehmen bei der Formulierung und Umsetzung sozial-
und wirtschaftspolitischer Ziele auf Bundes- und Landesebene Eingang
finden und in die Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.
Im Bereich der sozialen Selbstverwaltung und in regionalen Wirtschaftsgremien
nehmen Repräsentanten der Mitgliedsunternehmen und der Geschäftsführung
des Verbandes wichtige ehrenamtliche Aufgaben wahr. Sie vertreten
dort die Positionen der Arbeitgeber und bringen den erforderlichen
unternehmerischen Sachverstand ein.
Dienstleistung
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland unterstützt seine Mitglieder
durch moderne und kompetente Dienstleistungen. Er berät die
Unternehmen in allen Fragen des Personal- und Sozialwesens und vertritt
sie in gerichtlichen Auseinandersetzungen auf dem gesamten Gebiet
des Arbeits- und Sozialrechts. Regelmäßige Newsletter,
Seminare, Personalleitertreffen und Vortrags-veranstaltungen gewährleisten
eine umfassende und aktuelle Information der Mitgliedsunternehmen.
Öffentlichkeitsarbeit
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland setzt sich im Dialog mit
den Medien und der Öffentlichkeit für die gemeinsamen
Interessen der Mitgliedsunternehmen ein und unterstreicht dabei
die besondere wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie
für das Rheinland. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Chemischen
Industrie nimmt Chemie Rheinland auch zu wirtschafts- und umweltpolitischen
Fragen in der Region Stellung.
Berufsbildung
Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland und seine Mitgliedsunternehmen
bekennen sich zu ihrer Verantwortung in der Berufsausbildung und
der beruflichen Weiterbildung. Für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit
der chemischen Industrie hat die Berufsbildung eine herausragende
Bedeutung. Angesichts der immer schnelleren technischen und gesellschaftlichen
Entwicklung ist neben einer soliden Erstausbildung eine ständige
Weiterqualifizierung der Mitarbeiter erforderlich. Die Berufsbildung
bedeutet für die Unternehmen zugleich eine hohe soziale Verpflichtung.

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