Sozial- und Arbeitsmarktpolitik

Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland tritt für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen fördern. Durch die Mitgliedschaft von Chemie Rheinland in überregionalen Verbänden, wie z. B. der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und unternehmer nrw, wird sichergestellt, dass die Interessen der Mitgliedsunternehmen bei der Formulierung und Umsetzung sozial- und wirtschaftspolitischer Ziele auf Bundes- und Landesebene Eingang finden und in die Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.

Auf europäischer Ebene erfolgt die Interessenvertretung durch den Verband BUSINESSEUROPE . Darüber hinaus sind die Chemiearbeitgeber in der European Chemical Employers Group (ECEG) organisiert, einem Zusammenschluss von derzeit 24 nationalen Chemie-Arbeitgeberverbänden in Europa.

Auf internationaler Ebene gestalten die Chemiearbeitgeber aktiv die Arbeit des International Chemical Employers Labour Relations Committee (LRC), ein informelles globales Arbeitgebernetzwerk der chemischen Industrie. Es begleitet aus Sicht der Chemie die Aktivitäten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf.

Aber auch vor Ort im Rheinland sind wir aktiv. So nehmen im Bereich der sozialen Selbstverwaltung und in regionalen Wirtschaftsgremien Repräsentanten der Mitgliedsunternehmen und der Geschäftsführung des Verbandes wichtige ehrenamtliche Aufgaben wahr. In den Verwaltungsausschüssen der Arbeitsagenturen, in den Gremien der Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen oder auch als ehrenamtliche Richter bei den Arbeits- oder Sozialgerichten vertreten sie die Positionen der Arbeitgeber und bringen dort den erforderlichen unternehmerischen Sachverstand ein.